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Archiv für die Kategorie ‘Expertenwissen’

Expertenwissen

Sonntag, 28. Februar 2010

Liebe Whisperer,

an dieser Stelle findet ihr die Beiträge von unseren SERAMIS®-Experten. Hier werden die Antworten auf Fragen von den Projekt-Teilnehmern und andere hilfreiche Tipps veröffentlicht:

Fragen zum SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen:

Fragen zum SERAMIS® Standard Granulat:

Fragen zum SERAMIS® Gießanzeiger:

Generelle Fragen zu SERAMIS®

Für den Fall, dass ihr hier auf eine Frage keine Antwort findet, könnt ihr uns auch jederzeit über das Kontaktformular schreiben.

Social Networks: Mister Wong

Wie gieße ich meine Orchideen nach dem Umtopfen in SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen?

Donnerstag, 04. Februar 2010

"Es ist generell schwierig eine allgemeine Gießanleitung für Orchideen zu geben, da die Gießmenge und das Gießintervall stark variiert, abhängig von Faktoren wie Pflanzenart, Pflanzengröße, Standort, Licht, Temperatur, Jahreszeit etc." so unser Orchideen-Experte Herr Krusche, 1. Vorsitzender der Orchideenfreunde Ostwestfalen-Lippe e.V. (http://www.oowl.de/). Die mehr als 200 Mitglieder des Vereins OOWL haben seit der Einführung des SERAMIS® SPEZIAL-SUBSTRAT FÜR ORCHIDEEN bereits rund 3.000 Liter des Substrates umgetopft und sind begeistert.
Herr Krusche empfiehlt die Orchideen generell immer feucht, jedoch nie nass zu halten. Eine kurze Trockenphase schadet der Orchidee nicht, Staunässe hingegen ist für sie tödlich, da dann schnell Wurzelfäulnis entsteht. Was das Gießen der Orchideen betrifft, so kann man grundsätzlich zwei Möglichkeiten unterscheiden:
1. Gießen von Oben.
Generell sollte wenig Flüssigkeit von oben peu a peu gegossen werden. Das SERAMIS® Tongranulat saugt die Flüssigkeit auf und gibt sie gleichmäßig wieder an die Pflanze ab. Überschüssiges Wasser sollte unten wieder aus dem Topf laufen können bzw. in geschlossenen Gefäßen durch eine Drainage aus ca. 3 cm SERAMIS® Standard Ton-Granulat aufgefangen werden, sodass die empfindlichen Wurzeln nie im Wasser stehen.
Für Orchideen, die in geschlossene Gefäße gepflanzt sind (z.B. in Glasvasen) ist das die einzige Möglichkeit der Bewässerung.
2. Tauchen
Die zweite Möglichkeit Orchideen zu wässern ist das Tauchen, jedoch nur Möglich, wenn die Orchideen in einem durchsichtigen Topf mit Drainage gepflanzt ist, der dann in einem Übertopf platziert ist. Dabei taucht man den Wurzelballen der Orchidee mitsamt dem durchsichtigen Topf  mit Drainage kurz unter Wasser (z.B. in einen Eimer oder im Waschbecken). Der Topf sollte so lange unter Wasser bleiben, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Anschließend muss man den Topf gut abtropfen und antrocknen lassen, indem man ihn z.B. auf einem Regal stehen lässt, bevor man ihn wieder in den Übertopf setzt.
Beim Tauchen betragen die Gießintervalle etwa 1 1/2 – 2 Wochen. Man sollte auf jeden Fall warten bis der Topf sich wieder ganz leicht anfühlt.
Beim Gießen von oben muss man je nach Pflanzenart, Pflanzengröße, Standort, Licht, Temperatur, Jahreszeit etc. abwägen wann wieder gegossen werden muss. Der Topf sollte sich leicht anfühlen und um auf Nummer sicher zu gehen kann man auch in das Substrat hinein fassen und so testen, ob es sich noch feucht genug anfühlt.
Direkt nach dem Umtopfen sollte man Orchideen nicht gießen, sondern frühestens nach ca. 3 Tagen, sodass evtl. verletzte Wurzeln wieder verheilen können.

Herr Krusche empfiehlt jedoch klar das “Gießen von Oben”, da das Tauchen die Gefahr birgt, dass sobald eine Pflanze mit Schädlingen, wie z.B. Läusen, befallen ist, sich diese auch auf alle anderen Pflanzen übertragen.

Social Networks: Mister Wong

Wie erkenne ich, ohne Gießanzeiger, wann meine Pflanze in SERAMIS® Standard Granulat Wasser benötigt?

Donnerstag, 04. Februar 2010

Falls Sie keinen Gießanzeiger verwenden wollen, können Sie sich an der Farbe der Tonkörnchen orientieren. Wenn die oberen 1-3 cm des Pflanzbodens, je nach Topfhöhe abgetrocknet sind, sollten Sie Ihre Pflanzen gießen. Trockener Pflanzboden hat eine hellere Farbe als feuchter.

Es bleibt jedoch immer ein Restrisiko, da Sie die Feuchte in der tieferen Schicht nicht optimal berücksichtigen können.

Social Networks: Mister Wong

Das Umtopfen in SERAMIS® Ton-Granulat

Donnerstag, 04. Februar 2010

SERAMIS® ist für alle Zimmerpflanzen geeignet und ein Umtopfen der Pflanzen ist das ganze Jahr problemlos möglich.

Für Ihr Umtopfen benötigen Sie zunächst einmal einen wasserdichten Topf  in beliebiger Form, ausreichend SERAMIS® Ton-Granulat, einen Gießanzeiger pro Topf und Dünger (entweder SERAMIS® flüssige Vitalnahrung  oder SERAMIS® Langzeitnahrung, je nach Bedarf für Grün- oder Blühpflanzen). Und schon kann es los gehen!

Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf. Füllen Sie den Topf zu 1/3 mit dem SERAMIS® Ton-Granulat. Setzen Sie die Pflanze mit dem Erdballen hinein und füllen Sie den Topf mit Granulat auf. Stecken Sie den SERAMIS® Gießanzeiger bis zum unteren Rand des Anzeigefeldes in den Wurzelbereich der Pflanze.

Gießen Sie die Pflanze: Haben Sie das Topfverhältnis von 2/3 SERAMIS®  zu 1/3 Erde eingehalten beträgt die optimale Gießmenge ca. 1/4 des Topfvolumens. Gießen Sie die Pflanze jetzt erst wieder, wenn das Anzeigefeld des Gießanzeigers "rot" ist. Nach dem Gießvorgang wechselt der Gießanzeiger erst nach ca. 2-4 Stunden von "rot" auf "blau". Zeigt er "blau", ist noch genügend Feuchtigkeit gespeichert, also muss nicht gegossen werden.

Ein Tip: Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Pflanzen nicht "übergießen". Die Gießintervalle verlängern sich deutlich beim Gebrauch von SERAMIS®. Gießen Sie erst wieder, wenn der Gießanzeiger "rot" anzeigt.

Bitte verwenden Sie für Ihre Pflanzen die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung/die Langzeitnahrung für Grünpflanzen bzw. Blühpflanzen, da diese auf das SERAMIS®-System abgestimmt sind.
Achten Sie auch unbedingt darauf, dass die Bedürfnisse der Pflanzen was Licht, Luftfeuchtigkeit, Temperatur usw. angeht, erfüllt werden, denn Pflanzen die sich nicht wohl fühlen lassen schnell einmal die Blätter hängen.

Social Networks: Mister Wong

Kann man Bananenpflanzen in SERAMIS® topfen?

Donnerstag, 04. Februar 2010

Sie können Ihre Bananenpflanzen problemlos in SERAMIS® topfen.

Bitte beachten Sie die jeweiligen Pflegeansprüche in Bezug auf Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht der einzelnen Pflanzen.

Wichtig zu wissen ist auch, dass die Pflanzen im Winter eine Ruhephase benötigen in der sie kühl und hell stehen. Im Sommer fühlen sich die Pflanzen draußen sehr wohl.

Bitte verwenden Sie die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Blühpflanzen. Im Sommer düngen Sie bitte bei jedem Gießen, im Winter bitte nur bei jedem zweiten Gießen.

Bananen haben einen sehr hohen Wasserbedarf, vor allem im Winter wenn die Heizungen laufen und die Luftfeuchtigkeit sinkt.

Die optimale Gießmenge beträgt – haben Sie das Umtopfverhältnis von 2/3 SERAMIS® Ton-Granulat zu 1/3 Erdballen eingehalten – ¼ des Topfvolumens. Dies ist die maximale Wassermenge, die das Granulat speichern kann – und so bekommt Ihre Pflanze auch keine nassen Füße.

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Kann man Zitruspflanzen auch in SERAMIS® topfen?

Donnerstag, 04. Februar 2010

Sie können Ihre Zitruspflanzen problemlos in SERAMIS® topfen.

Bitte beachten Sie die jeweiligen Pflegeansprüche in Bezug auf Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht der einzelnen Pflanzen.

Wichtig zu wissen ist auch, dass die Pflanzen im Winter eine Ruhephase benötigen in der sie kühl und hell stehen. Im Sommer fühlen sich die Pflanzen draußen sehr wohl.

Bitte verwenden Sie die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Blühpflanzen. Im Sommer düngen Sie bitte bei jedem Gießen, im Winter bitte nur bei jedem zweiten Gießen.

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Wo kann man das SERAMIS® Vitalisierende Blatt-Pflege Spray erhalten?

Mittwoch, 03. Februar 2010

Das Spray ist genauso wie der 7l Beutel mit Orchideen Spezial Substrat erst ab Januar diesen Jahres erhältlich. Deshalb ist die Distribution leider noch nicht flächendeckend, über ganz Deutschland. Bei neuen Produkten kann es leider schon mal 2-3 Monate dauern, bis die Produkte überall in den Regalen stehen. Daher müsst Ihr Euch noch ein wenig gedulden, um das rundum Verwöhn Programm für Eure Orchideen zu starten!

Social Networks: Mister Wong

Gießanzeiger sind NICHT für SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen geeignet!

Dienstag, 02. Februar 2010

Das neue SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen ist eine Mischung aus größeren Tonkörnchen und hochwertiger Pinienrinde. Die Mischung von SERAMIS® mit Pinienrinde besteht aus unterschiedlich großen Bestandteilen und dadurch entstehen Zwischenräume. Diese führen dazu, dass die Kontaktfläche des Glasfaserpapiers im Gießanzeiger geringer ist oder evtl. keine Kontaktfläche besteht. Dadurch ist die optimale Funktion des Gießanzeigers nicht mehr gewährleistet und das Anzeigefeld des Gießanzeigers schlägt nach dem Gießen z.B. nicht von rot auf blau um.

Wir empfehlen aus diesem Grund die Orchidee in einen Topf mit Abzugsloch zu pflanzen, damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann. Bitte gießen Sie die Orchidee am besten langsam und flächig über den ganzen Topf verteilt. So hat das Granulat die Möglichkeit schon während des Gießens das Wasser aufzunehmen und zu speichern. An der Farbe des Granulates können Sie den Gießzeitpunkt erkennen. Ist das SERAMIS® der Mischung an der Oberfläche und bis ca. 1-2 cm in die Tiefe sehr hellrot, dann ist es Zeit zu gießen. Zusätzlich können Sie am Aussehen der Blätter (weniger fest) erkennen, ob die Pflanze Wasser benötigt.

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Hilfreiche Tipps zum SERAMIS® Gießanzeiger (NICHT für Orchideen-Spezial-Substrat geeignet)

Dienstag, 02. Februar 2010

Der SERAMIS® Gießanzeiger misst die Feuchtigkeit im Erdwurzelballen der Pflanze. Daher sollte er nach dem Umtopfen der Pflanze bis zum Anzeigefeld in den Wurzelballen gesteckt werden. Durch eine Öffnung im unteren Teil des Gießanzeigers besteht ein Kontakt zwischen Wurzelballen und Feuchtevlies. Ist der Wurzelballen feucht, signalisiert die Anzeige "blau". Trocknet das Ton-Granulat durch die Wasseraufnahme der Pflanze aus, schlägt die Farbe um auf "rot".

Der Gießanzeiger gibt den Gießzeitpunkt, nicht die Gießmenge an. Diese richtet sich nach der Topfgröße und beträgt bei dem Verhältnis 1/3 Erde, 2/3 SERAMIS® Ton-Granulat ein Viertel des Topfvolumens. Nach dem Gießen der Pflanze benötigt der Gießanzeiger je nach Topfgröße ca. 2-4 Stunden für den Farbumschlag auf "blau".

Bitte ziehen Sie keinesfalls den Gießanzeiger zum Ablesen aus dem Topf, da damit das empfindliche Feuchtevlies an der Spitze des Gießanzeigers zerstört werden kann.

Die Lebensdauer der SERAMIS® Gießanzeiger ist begrenzt und stark abhängig von der Qualität des Gießwassers.

- Bei sehr kalkhaltigem Wasser lagert sich mit der Zeit Kalk auf dem Glasfaserpapier ab, wodurch der Farbumschlag behindert werden kann. (Auskunft über die Qualität Ihres Wassers – z.B. Härtegrad – erhalten Sie über das örtliche Wasserwerk.)

- Auch können sich im Anzeigefeld Huminsäuren (natürliche Bestandteile der Erde) ablagern, die das Glasfaserpapier braun-schwarz färben.

Testen Sie die Härte Ihres Wassers doch ruhig einmal mit den beiliegenden Teststreifen!

Tipp: Sollten Sie sehr hartes Gießwasser haben, können Sie dieses mit Regenwasser oder mit Wasser aus einem handelsüblichen Wasserenthärter mischen, oder einfach über Nacht ein mit Torf gefülltes Säckchen in das Gießwasser hängen. (Der Torf entzieht dem Wasser den Kalk.).

Haben Sie Bedenken, dass der Gießanzeiger nicht korrekt anzeigt? Sie können dies ganz leicht selber überprüfen:

Wechselt Ihr Gießanzeiger die Farbe nicht von "blau" auf "rot", überprüfen Sie die Ablesbarkeit am besten durch ein Austrocknen des Gießanzeigers: Dazu nehmen Sie den Gießanzeiger aus dem Topf und legen ihn an einen warmen Ort, wo er austrocknen kann (mind. ein Tag). Er sollte nun "rot" anzeigen. Falls das nicht der Fall ist, ist der Gießanzeiger defekt.

Falls Ihr Gießanzeiger die Farbe nicht von "rot" auf "blau" wechselt, überprüfen Sie die Funktion und die Ablesbarkeit am besten durch den sogenannten Wasserglastest: Hierfür stellen Sie den Gießanzeiger mit „rotem“ Display in ein mit Wasser gefülltes Glas. Spätestens nach einer halben Stunde sollte er von "rot" auf "blau" umschlagen. Falls das nicht der Fall ist, ist der Gießanzeiger defekt.

Die Gießanzeiger sind nur für das SERAMIS® Standard-Granulat geeignet und nicht für das SERAMIS® Orchideen-Spezial-Substrat!

Social Networks: Mister Wong

Können Kakteen, Sukkulenten und Kräuter in SERAMIS® gepflanzt werden?

Montag, 01. Februar 2010

Kakteen, Sukkulenten und Kräuter können in SERAMIS® gepflanzt werden. Bitte beachten Sie, dass diese Pflanzen weniger Nährstoffe brauchen und deshalb nur bei jedem 2. Gießen gedüngt werden sollten. Pflanzen, die sich in der Ruhephase befinden werden auch nur bei jedem 2. Gießen gedüngt. Für die Düngung der Kräuter und Kakteen verwenden Sie bitte die flüssige SERAMIS® Vitalnahrung für Blühpflanzen. Bei Kakteen müssen Sie nicht sofort, wenn der Gießanzeiger "rot" anzeigt, gießen. Sie können auch noch einige Tage (ca. 4-5) verstreichen lassen.

Bitte gehen Sie beim Umtopfen wie folgt vor:

- wasserdichtes Pflanzgefäß verwenden (bei Metallgefäßen bitte unbedingt das Gefäß mit 

  Folie auslegen, da sich schädliche Metallionen lösen können)

- Gefäßvolumen ermitteln (wichtig für die Gießmenge)

- Pflanze mit komplettem Erdballen topfen

- optimales Pflanzverhältnis ist 1/3 Pflanzballen zu 2/3 SERAMIS®

- SERAMIS® Gießanzeiger in den Erdballen stecken

- Gießen und zwar 1/4 des Topfvolumens

- zum Ablesen den Gießanzeiger im Erdballen lassen

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