Meine Orchideen sind Glücklich!!!
01.03.2010Übermittelt von User: akcadag
Eine meiner Bekannten bekam von mir eine Packung Seramis Tongranulat und ich bekam dafür einen absolut perfekten Bericht zurück.
Diane schrieb folgendes:
Trotz der Wintermonate sollten eigentlich keine ´Umtopfungen´ stattfinden. Aber meine Orchideen haben sich den Umständen im Laufe der Jahre offenbar angepasst und ich habe auch die Möglichkeit von meiner Freundin bekommen Seramis Tongranulat als neue Ernährungsquelle für meine Orchideen einzusetzen. Von daher wurden sie umgetopft. Und bis jetzt haben sie es alle überstanden.
Ich habe gerade eine sehr schöne und prachtvolle Orchidee, den ich schon seit diversen Jahren besitze, umgesetzt. Diese Phalaenopsis hat schon so viel mit gemacht – ist mehrmals in die verschiedensten Städte mit mir umgezogen, ein paar Mal beinahe eingegangen, hat sich aber immer wieder erholt – und heute fand ich, er hätte es sich nun endlich verdient, etwas ganz Besonderes zu bekommen: nämlich das gute Seramis Tongranulat, welches ich von meiner Freundin geschenkt bekam.
Ich kümmere mich im Grunde recht wenig um meine Pflanzen. Sie bekommen zwar regelmäßig ihr Wasser, viel mehr aber auch nicht.
Da kommt mir das Tongranulat von Seramis natürlich sehr entgegen! Denn ich brauche noch seltener daran zu denken, meine Blumen zu gießen und kann sogar in den Urlaub fahren, ohne jemanden während meiner Abwesenheit zur Blumenpflege in meine Wohnung zu bitten.
Geformt sind die kleinen Granulate recht unterschiedlich, einige sind eher rund, andere eckig oder länglich, manche sogar beinahe quadratisch. Sie sind im Querschnitt zwischen 0,2 und 0,7 cm groß. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie speichern viel Wasser!
Zunächst möchte ich noch sagen, dass ich bisher mit meiner gängigen Blumenerde überzeugt gewesen bin, zumal dieser auch seit Jahren für alle meiner Pflanzen gut tat. Persönlich finde ich jedoch, dass Seramis so viele Vorteile gegenüber Blumenerde hat, so dass ich es in Zukunft ausschließlich für meine Orchideen-Sammlung benutzen werde.
Hergestellt wird das Tongranulat aus gebranntem, porösen Ton. Deshalb ist die große Wasserspeicherung überhaupt erst möglich und auch die Sauerstoffzufuhr zu den Wurzeln ist wesentlich besser gewährleistet, als wenn man die gute alte Blumenerde verwenden würde. Die kann nämlich im Gegensatz zu dem Granulat verklumpen. Verklumpte Erde wird hart und wenn sie alt ist, fühlt sie sich beinahe steinern an. Dadurch können die Wurzeln nicht mehr gut „atmen“ und die Pflanzen gedeihen nicht richtig.
Für eher pflegefaule Menschen wie mich ist jedoch das Seramis Tongranulat viel praktischer, denn hier verklumpt gar nichts mehr! Die kleinen Steinchen behalten ihre Form und setzen vor allen Dingen keinen Schimmel an! Den habe ich nämlich beispielsweise gerade aus den Wurzeln meines bereits erwähnten Phalaenopsis herausgepult.
Allergologen, also Ärzte, die allergische Erkrankungen behandeln, empfehlen bestimmten Personengruppen sowieso, keine Blumenerde zu verwenden, sondern ausschließlich ein Granulat zu benutzen. Meistens handelt es sich hierbei um Patienten, die auf verschiedene Pilzarten, z. B. Schimmelpilze, allergisch reagieren. Eine solche Art bildet sich nämlich tatsächlich relativ häufig in Blumenerde.
Auf dem Seramis Tongranulat können sich keine Schimmelpilze bilden, sodass in manchen Fällen daher sogar eine gesundheitliche Indikation vorliegt.
Abgesehen davon ist das Arbeiten mit Seramis deutlich sauberer als mit Blumenerde.
Das Umtopfen, eine Wissenschaft für sich
Zunächst wird die Orchidee aus dem Topf mit der Blumenerde zusammen herausgeholt. Manchmal gestaltet sich das recht schwierig, weil Sie zu fest im Topf sitzt. Ich habe die Erde in einem solchen Fall mit einem Kochlöffel gelockert, damit ich die Pflanze herausbekomme, ohne die Wurzeln zu sehr zu beschädigen. Dementsprechend sollte man auch mindestens zu zweit sein, damit der andere auch um die Stiele achtet, damit Sie beim Umtopfen nicht verletzt wird..
Die Erde wird abgeschüttelt. Oft ist sie sehr verklumpt und man muss die Wurzeln der Pflanze mit den Fingern säubern.
Man braucht nicht unbedingt die ganze Erde zu entfernen, kann es aber durchaus tun, wenn man, wie oben beschrieben, beispielweise allergisch reagiert.
Ein wasserdichter Blumentopf wird nun zu 1/3 mit Granulat gefüllt, die Pflanze eingesetzt und der Topf aufgefüllt.
Nun zur Pflege meiner Orchideen
Seramis bietet zu dem Granulat kleine Plastikröhrchen an, die den Wasserstand anzeigen. Wenn das Röhrchen „blau“ anzeigt, hat die Pflanze noch genügend Wasser, bei „rot“ muss gegossen werden.
Eine Packung Seramis enthält meistens einen solchen Gießanzeiger, so dass man zumindest anfangs, wenn man noch nicht so gut herausgefunden hat, wie viel Wasser eine in Seramis Tongranulat lebende Pflanze benötigt, auf diesen Anzeiger achten sollte. Später hat man ganz schnell raus, wie viel Wasser eine Pflanze braucht, um sich wohl zu fühlen.
Ein solcher Wasseranzeiger wird beim Umtopfen nach Auffüllen des gesamten Topfes mit dem Granulat in den Wurzelbereich der Pflanze gesteckt.
Nun wird die Pflanze gegossen. Optimal ist eine Wassermenge, die ¼ des Topfvolumens beträgt.
Weiteres Gießen ist erst dann wieder erforderlich, wenn die Farbe auf dem Wasseranzeiger „rot“ signalisiert.
Ich kann also wirklich ganz beruhigt, zumindest was meine Pflanzen betrifft, ein paar Tage wegfahren, ohne dass sie mir gleich vertrocknen.
Im Gegensatz zu Blumenerde enthält Seramis jedoch keine natürlichen Nährstoffe. Von daher soll regelmäßig bei jedem Gießen Pflanzennahrung – also Dünger – zugegeben werden. Auch diesen bekam ich von meiner Freundin.
Es gibt aber auch die Möglichkeit einer feinkörnigen Langzeitnahrung, die unter das Granulat gemischt wird und etwa 3 Monate lang die Pflanze ernährt.
Seit ich Seramis benutze, gelingt mir die Pflanzenzucht ganz ausgezeichnet!
Ich bin manchmal einfach zu ungeduldig, um zu warten, dass ein Ableger endlich Wurzeln schlägt.
Zweimal habe ich darum einen Ableger jeweils direkt in Seramis eingetopft und tatsächlich sind beide Pflanzen angewachsen und haben schon neue Blätter entwickelt.
Für mich ist Seramis eine tolle und praktische Sache und ich kann es aus voller Überzeugung auch all denjenigen empfehlen, die bisher noch nicht den sogenannten „Grünen Daumen“ besaßen.
In Seramis gedeiht (fast) alles!
